The X Factor IV
Eines der Goodies in den letzten Wochen war das Experiment "Schielende Schüssel". Einfach mal aus Daffke versucht ein zweites LNC auf die Satellitenschüssel zu setzen und damit die "britischen" ASTRA-Satelliten zusätzlich zu den "westeuropäischen" ASTRA-Satelliten anzupeilen.Das Experiment ist leider nur zu Hälfte geglückt, weil ich ausgerechnet den Transponder mit den besten BBC-Programmen nicht empfangen kann (für die Experten: kein Empfang aller horizontaler Transponder im Low-Band-Bereich, alles andere geht).
Aber für schätzungweise 200 weitere frei empfangbare Sender hat es dann doch noch gereicht.
Am Samstag debüttierte auf ITV 1 die vierte Staffel von The X Factor, die britische Variante von "Deutschland sucht den Superstar".
Das Konzept ist hinlänglich bekannt und das was es in Großbritannien zu sehen gibt, ist genauso überraschungsarm: Halt die übliche Mischung aus Spinner und Könner bei den Auditions.
Kleine Unterschiede: die Altersgrenze für Teilnehmer wurde in dieser Staffel auf 14 Jahre heruntergesetzt und die Teilnehmer bewerben sich für vier Kategorien: Jungs unter 25 Jahren, Mädels unter 25 Jahren, Erwachsene über 25 Jahre und Gruppen.
Interessanterweise hat in der ersten Folge der neuen Staffel die Jury sich selber thematisiert. Die Jury war auf zwei Positionen neu besetzt und die Folge baute Reality TV-artig Konflikte in der Jury auf, die darin gipfelten dass der Jury-Chef und Produzent von The X Factor Simon Cowell nach der ersten Woche Auditions von fehlender Chemie in der Jury sprach und eines der Jury-Mitglieder feuerte um ein altes Mitglied dass Monate zuvor mit viel Tamtam entlassen wurde, zurückzuholen.
Die britische Jury ist stärker besetzt als DSDS.
Die Rolle des Dieter Bohlen als Kotzbrocken, Machtmensch, Oberchecker und Entertainer Number 1 spielt Simon Cowell, mit ebenso falsch aussehenden Zähnen wie Bohlen.
Mit Sharon Osbourne – ja, der Ehefrau von Ozzy – ist ein wesentlich stärkerer Frauentyp vertreten.
Der zweite Mann, sozusagen der britische Heinz Henn, ist Louis Walsh, das im März gefeuerte Jurymitglied das nun zurückgeholt wird. Er vertritt ebenso wie Henn den gutmütigen Onkeltyp.
Neu ist die vierte Position des Jurymitglieds: Dannii "Ich habe zuviele Buchstaben" Minogue, die sich in der ersten Folge von verblüffender Einfalt und Farblosigkeit zeigte.
Ansonsten war in der ersten Folge alles drin was man erwarten konnte, inklusive der gute 35jährige Sängerin, die nur deswegen bei der Audition ist, weil ihr inzwischen an Krebs (sic!) verstorbener (sic!!) Vater vor seinem Tod ohne ihr Wissen das Bewerbunsgformulare ausgefüllt und eingeschickt hat (Triple-sic!!!)
